#Homescouting

Gemeinsam mit den Pfadi-Gspähnli eine Aktivität im Wald, einen Spielenachmittag mit dem Fähnli im Pfadiheim, oder Höcks zusammen mit den Mitleitenden. Alles Aktivitäten die den Pfadi-Alltag ausmachen. Und alles Aktivitäten die mit den Massnahmen gegen das Coronavirus nicht vereinbar sind. Es sind aber nicht diese Aktivitäten alleine die die Pfadi Pfadi sein lassen, gerade so wichtig sind Fähigkeiten wie Kreativität, Anpassungsfähigkeit und Einfallsreichtum. Und genau das beweisen gerade wieder zahlreiche Abteilungen in der ganzen Schweiz. So laden sie gemeinsam ihre Wölfli, Pfader und Pios dazu ein spannende #Homescouting Challenges zu lösen — Pfadi-Alltag im Home-Office sozusagen. Auch zahlreiche Abteilungen im Kanton Zug haben am Wochenende über Social-Media zu den Challenges aufgerufen. So veröffentlicht die Pfadi Baar an jedem Wochenende eine Onlinefassung ihres Magazins “Chochchessel” unter dem Motto “D’Welt staht still – Pfadi gahd witer”. Andere Abteilungen engagieren sich in der Gemeinde für Nachbarschaftshilfe und erledigen zum Beispiel Einkäufe für Leute die einer Risikogruppe angehören. Wie es auch weitergehen mag mit dieser aussergewöhnlichen Lage, eins ist klar: Die Pfadi bietet den Jugendlichen auch jetzt ein abwechslungsreiches Program.

[Bild: Pfadi Hü]

Märlisunntig 2019

Am 8. Dezember waren Leiter der Pfadi Kanton Zug wieder im Märchen-Modus und stellten am Zuger Märlisunntig wieder einen Stand auf. Ganz nach dem Jubiläumsmotto «Abentüür am Lagerfüür» wurde an diesem Sonntag den Teilnehmenden die Pfadi etwas näher gebracht. Bei (aussergewöhnlich) gutem Wetter konnte der Posten direkt am See auch wegen seiner guten Lage und Sitzmöglichkeiten zusätzlich Leute anlocken. Die Kinder konnten an unserem Posten eine Anzündhilfe basteln um ihr ganz persönliches Lagerfeuer im nächsten Jahr zu entfachen. Ausserdem wurden an unserem Lagerfeuer die abenteuerlichen Geschichten von «Globi bei den Pfadfindern» erzählt.

Pio-Weekend 2019

“Abentüür am Lagerfüür”: Unter dem Jubiläumsmotto der Pfadi Kanton Zug stand auch das diesjährige kantonale Pio-Weekend. So machten sich die Pios aus dem ganzen Kanton, bepackt mit Blachen und Outdoor Ausrüstung, auf zum Treffpunkt auf dem Zugerberg. Sie alle folgten der Einladung des BfAuA, dem Bundesamt für Abentüür- und Adrenalinforschung.

Beim gemeinsamen Brunch lernten wir uns alle etwas besser kennen. Geplant durch die Expertengruppe des BfAuA, wurden die Teilnehmenden in Gruppen aufgeteilt um die Feldstudie durchzuführen. Vor dem Geländespiel wurden die Gruppen auf ihre Geschicklichkeit und Zusammenarbeit getestet. Anschliessend fand das grosse Geländespiel statt. An verschiedenen Posten hatten die Pios die Möglichkeit, Gegenstände zu erwerben und diese sicher zum Hauptposten zu bringen. Natürlich konnten diese auch gegenseitig abgenommen werden. Die Gruppe Pink setzte sich gegen allen anderen durch und gewann.

Glücklicherweise zeigte sich auch die Sonne und so konnten wir unter top Bedingungen die kurze Wanderung zum Lagerplatz im Lienisberg antreten um dort die Berliner für die Nacht aufzustellen.

Abentüür am Lagerfüür zeigte sich nochmals durch ausgelassene Stimmung und Gesang am Lagerfeuer